Pressemeldungen 2026
Noch 1 Jahr zur OÖ. Landesgartenschau in Wels
Die Stadt der Gärten wächst
(Quelle: MaxMayrhofer_LandOOE)
Die Zeit läuft – und mit ihr wächst die Vorfreude. In weniger als einem Jahr öffnet die Oö. Landesgartenschau in Wels ihre Tore. Unter dem Leitgedanken der „Stadt der Gärten“ entsteht ein nachhaltiges, regional verwurzeltes Erlebnis, das weit über das Event hinaus Wirkung zeigen soll – für die Stadt, ihre Menschen und die gesamte Region. Besucherinnen und Besucher erwartet ein farbenprächtiges, großzügiges Blüten- und Pflanzenparadies. Auf geht’s in die Stadt der Gärten!
Land OÖ investiert in Zukunftsprojekt – mit Wirkung weit über 2027 hinaus
Die OÖ Landesgartenschau Wels 2027 ist ein bedeutendes Projekt für den Standort Wels, die Region und für ganz Oberösterreich. Sie setzt nachhaltige Impulse für Lebensqualität, Wirtschaft und Tourismus. Aus bisher versiegelten oder wenig genutzten Bereichen entstehen offene und zugängliche Freiräume für Erholung, Bewegung und Begegnung. So wurde der Volksgarten entsiegelt und wird aktuell neugestaltet. Auch wird die Traun mit der Welser Bucht erstmals zur Stadt hin geöffnet. Die Nachnutzung ist dabei von Beginn an Teil der Planung. Alles, was im Rahmen der Landesgartenschau entsteht, bleibt als dauerhafter Mehrwert für die Stadt erhalten und wird Teil des täglichen Lebens in Wels.
Landesgartenschauen haben sich als wirkungsvolle Instrumente der Stadt- und Regionalentwicklung etabliert und geben bedeutende Impulse für Wirtschaft und Tourismus. Sie verbinden ökologische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Aspekte und schaffen Projekte, die weit über ihre Laufzeit hinaus Bestand haben. Erfahrungen aus vergangenen Landesgartenschauen zeigen, dass sie Regionen nachhaltig beleben, den Tourismus stärken und dauerhafte Mehrwerte für die Bevölkerung schaffen.
Stadt der Gärten wird in Wels sichtbar:
Aussichtsplattform am Reinberg eröffnet neue Perspektiven auf die Stadt. Ein Jahr vor der Eröffnung beginnen die ersten Elemente bereits sichtbar zu wachsen. Was bisher geplant und entwickelt wurde, wird nun Schritt für Schritt im Stadtbild erlebbar. Dabei zeigt sich auch die Besonderheit des Projekts: Die Oö. Landesgartenschau Wels 2027 entsteht nicht auf der grünen Wiese, sondern auf 22 Hektar – teils verbautem Areal - mitten in einer Stadt. Damit wird die erste urbane Landesgartenschau Österreichs Realität.
Sechs Gartenwelten und zentrale Plätze in der Stadt werden miteinander verbunden und schaffen gemeinsam einen neuen, zusammenhängenden Erlebnisraum in der Welser Innenstadt. Ergänzend entstehen neue Perspektiven auf die Stadt. So wird am Reinberg ab August eine Aussichtsplattform realisiert. Von diesem acht Meter langen Steg eröffnet sich für die Besucherinnen und Besucher ein bisher ungekannter Blick über Wels und den Volksgarten.
Investition in Zukunft und Nachwuchs
Neben den baulichen und gestalterischen Impulsen der Landesgartenschau setzt die Stadt der Gärten auf einen weiteren Aspekt: Die Einbindung von Nachwuchs und Ausbildung. So arbeitet die Oö. Landesgartenschau Wels 2027 eng mit Bildungseinrichtungen wie der FH Oberösterreich in Wels, der Universität für Bodenkultur Wien sowie der Gartenbauschule Ritzlhof zusammen und schafft damit Raum für neue Ideen und zum Wachsen. Unterstrichen wird dies durch Veranstaltungen direkt vor Ort während der Gartenschau, wie Floristikmeisterschaften und Lehrlingswettbewerbe, die das gärtnerische Handwerk sichtbar machen und gezielt junge Talente fördern.
Wels baut
Auf Ebene der Stadt wird deutlich, welche konkrete Wirkung das Projekt für Wels entfaltet. Mit der laufenden Großbaustelle im Volksgarten ist bereits ein zentrales Herzstück in Umsetzung. Nun folgt der nächste entscheidende Schritt: der Startschuss für die Umsetzung aller weiteren Gartenwelten sowie der Beginn der flächendeckenden Pflanzphase im gesamten Projektgebiet. Damit wird das Projekt nun im gesamten Stadtraum sichtbar. Aus Planung wird Gestaltung, aus Baustelle wird Landschaft, und aus Vision wird erlebbare Realität. Die Transformation vom Volksgarten über die Traun bis hin zu den neuen Gartenwelten zeigt eindrucksvoll, wie aus einer gemeinsamen Vision konkrete Lebensqualität entsteht. Investiert wird nicht nur in temporäre Attraktionen, sondern in dauerhafte Freiräume, neue Verbindungen und eine spürbare Aufwertung des gesamten Stadtraums.
Für Karl Ploberger liegt genau darin die besondere Qualität der Landesgartenschau: „Mit der Landesgartenschau Wels erreichen wir eine neue Dimension in Oberösterreich. Hier wird genau das erreicht, was man mit dem Projekt Gartenschau erreichen will: Eine Grün-Oase mitten in der Stadt.“
Partnerschaft: Gemeinsam für die Stadt der Gärten in Wels 2027
Die Umsetzung eines Projekts in dieser Dimension erfordert starke Partnerschaften. Die OÖ Landesgartenschau Wels 2027 versteht sich als gemeinschaftliches Vorhaben, das von Stadt, Land und engagierten Partnern getragen wird. Ziel ist es, die Entwicklung der Stadt der Gärten auf eine breite Basis zu stellen und gemeinsam nachhaltige Impulse für die Region zu schaffen. Mit der Sparkasse Oberösterreich steht ein zentraler Hauptpartner an der Seite der Stadt, der diesen Weg aktiv mitgestaltet.
Über die OÖ Landesgartenschau Wels 2027
Von April bis September 2027 wird Wels zur Stadt der Gärten und damit zu einem Erlebnisraum, der weit über eine klassische Blumenschau hinausgeht. Auf 22 Hektar verbinden sich sechs Gartenwelten zu einem zusammenhängenden Stadterlebnis. Besucherinnen und Besucher entdecken blühende Parks, florale Inszenierungen und neue Perspektiven auf die Stadt von der Traun bis zum Reinberg. Es entstehen Orte zum Verweilen, Bewegen und Begegnen, ergänzt durch ein vielfältiges Programm aus Veranstaltungen, Kultur und Kulinarik. An mehr als 170 Tagen wird Wels während der Landesgartenschau zum längsten Sommerfest Österreichs. Hinter der OÖ Landesgartenschau Wels 2027 steht die Volksgarten Wels GmbH & Co KG, eine 100-prozentige Tochter der Stadt Wels. Ziel ist es, mit der Landesgartenschau einen nachhaltigen Impuls für Stadtentwicklung, Tourismus und Lebensqualität zu setzen und Wels langfristig als „Stadt der Gärten“ zu positionieren. Weitere Informationen auf www.stadt-der-gaerten.at
Das war die Gartenlandtour 2026
Garteln im Rhythmus der Natur - am 18. März wurden die Landessieger der OÖ. Gartenwahl gekürt.
(Quelle: Peter Mayr_LandOOE)
Für viele Menschen ist das Gärtnern mehr als ein Hobby, es ist eine Leidenschaft. Bietet das eigene Gartenparadies neben dem Pflanzen, Ernten und Genießen doch vor allem eines: Raum für Freude und Erholung.
„Für viele Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher ist der Garten ein erweiterter grüner Wohnbereich. Neben Entspannung und Erholung sorgt der eigene Garten mit frischem Gemüse oder wirksamen Hausmitteln für willkommene Alternativen. Die vielen Auszeichnungen zeigen, welchen Stellenwert das „Garteln“ bei uns in Oberösterreich hat. Ich gratuliere allen Preisträgerinnen und Preisträgern recht herzlich zu ihren prächtigen Gärten und wünsche auch weiterhin viel Freude damit“, so Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer.
Für viele Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher ist daher auch der Besuch der Gartenlandtour feste Tradition – schließlich gibt es hier jede Menge Inspiration, Information und gute Unterhaltung. Garteln ist nicht nur Hobby, es ist Trend - das unterstrich das große Interesse der vielen Besucherinnen und Besucher. „Gerade in Zeiten von Digitalisierung und künstlicher Intelligenz bleibt die Beschäftigung mit Natur, Blumen und Pflanzen für viele Menschen ein unverzichtbarer, entschleunigender Ausgleich zum Alltag. Das stimmt optimistisch und zeigt: Die grüne Branche hat Zukunft. Die 4-Viertel-Gartenlandtour bietet den OÖ Gärtnerinnen und Gärtnern eine große Bühne, ihre Produkte, ihr Können und ihre Innovationen zu präsentieren“, so Landesrätin Michaela Langer-Weninger.
Kür der schönsten Gärten
Die Viertelsiegerinnen und -sieger der Gartenwahl 2025 wurden im Zuge der Gartenlandtour gekürt. Den krönenden Abschluss bildete die Auszeichnung des Gartenwahl-Landessiegers sowie des Publikum-Landessiegers, die in feierlichem Rahmen in der Gartenbauschule Ritzlhof stattfand. Die Schülerinnen und Schüler der Gartenbauschule haben bereits bei den Viertelveranstaltungen gezeigt, wie viel kreatives Potenzial in ihnen steckt.
Gartenwahl-Landessieger
„Bauerngarten Gmoabauer“ – Matthias Gahleitner aus Herzogsdorf (UU)
Der Selbstversorger-Garten der Familie Gahleitner ist ein echtes Paradies der Vielfalt – von Beeren für die Kinder über Cola-Kraut für Saft bis hin zu Rüben und Frühkartoffeln für den täglichen Bedarf. Vier Generationen arbeiten hier mit viel Liebe und Einsatz zusammen. Das Besondere ist das gelebte Miteinander: Es wird gejätet, geschnippelt und ausprobiert – vom Experimentieren mit neuen Bohnensorten bis zur Begeisterung der Enkelkinder für Beeren, Erbsen und Trauben. So liefert der Garten nicht nur Lebensmittel für das ganze Jahr, sondern auch ein starkes Gefühl von Zusammenhalt – mit Platz für Altbewährtes und Neues.
Publikumsliebling:
„Ländlicher Familiengarten“ – Margarete Fischer aus Peuerbach (GR)
Der „ländliche Familiengarten“ der Familie Fischer umfasst auf rund 1.500 m² verschiedene Bereiche mit einer großen Vielfalt an Gartenpflanzen, Stauden und Bäumen. Über Jahre hinweg ist er stetig gewachsen und bietet zu jeder Jahreszeit neue Highlights – besonders der Rosengarten mit seinen Strauch- und Kletterrosen sticht hervor. Am Naturschwimmteich und auf der Blumenwiese mit zahlreichen Obstbäumen finden sich viele nützliche Insekten und Tiere, während der große Gemüsegarten für Leckerbissen sorgt.
Nach der Wahl ist vor der Wahl
Auch heuer suchen das OÖ Agrarressort und die OÖ Gärtner gemeinsam mit den OÖN die schönsten Gärten Oberösterreichs. Ab sofort sind die Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher eingeladen, sich zu bewerben – egal ob üppiger Bauerngarten oder bienenfreundlicher Balkon.
Mitmachen – So geht’s:
Fotografieren Sie Ihre Lieblingsplätze im Garten.
Laden Sie die schönsten Bilder auf der Website www.nachrichten.at/gartenwahl hoch.
Motivieren Sie Bekannte zum Mitmachen und Mitabstimmen für die Kategorie „Publikumsliebling“.
Die Gartenwahl läuft bis Anfang September, eine Expertenjury unter der Leitung von Biogärtner Karl Ploberger wählt die Sieger aus. Zusätzlich haben die Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher die Möglichkeit, mit ihrer Stimme den Publikumsliebling zu küren. Wie jedes Jahr können OÖN-Leser online alle hochgeladenen Fotos bewundern – und für ihren Lieblingsgarten abstimmen. Die schönsten Gärten und der Publikumsliebling werden ausgezeichnet.
Im Bild: Der „Bauerngarten Gmoabauer“ Matthias Gahleitner wurde als Gartenwahl-Landessieger ausgezeichnet. v.l: Karl Ploberger, Susanne Dickstein, Thomas Stelzer, Familie Gahleitner, Michaela Langer-Weninger, Johanna Haider. Foto: Land OÖ/Peter Mayr, Verwendung mit Quellenangabe.
Gartenlandtour 2026 gestartet - Garteln im Rhythmus der Natur
Die Sonne zeigt sich wieder öfter, die Tage werden länger, das Wetter milder und die Natur erwacht zu neuem Leben. Garteln im Rhythmus der Natur - unter diesem Motto besucht die Gartenlandtour alle vier Viertel in Oberösterreich – am 02.03.2026 war Stopp im Traunviertel in Dietach.
(Quelle: Eventfoto_Maringer)
Für viele Menschen ist das Gärtnern mehr als ein Hobby, es ist eine Leidenschaft. Bietet das eigene Gartenparadies neben dem Pflanzen, Ernten und Genießen doch vor allem eines: Raum für Freude und Erholung.
„Für viele Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher ist der Garten ein erweiterter grüner Wohnbereich. Neben Entspannung und Erholung sorgt der eigene Garten mit frischem Gemüse oder wirksamen Hausmitteln für willkommene Alternativen. Die vielen Auszeichnungen zeigen, welchen Stellenwert das „Garteln“ bei uns in Oberösterreich hat. Ich gratuliere allen Preisträgerinnen und Preisträgern recht herzlich zu ihren prächtigen Gärten und wünsche auch weiterhin viel Freude damit“, so Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer.
Für viele Oberösterreicherinnen und Oberösterreich ist daher auch der Besuch der Gartenlandtour feste Tradition – schließlich gibt es hier jede Menge Inspiration, Information und gute Unterhaltung. Garteln ist nicht nur Hobby, es ist Trend - das unterstrich das große Interesse der vielen Besucherinnen und Besucher beim Tour-Stopp in Dietach. „Gerade in Zeiten von Digitalisierung und künstlicher Intelligenz bleibt die Beschäftigung mit Natur, Blumen und Pflanzen für viele Menschen ein unverzichtbarer, entschleunigender Ausgleich zum Alltag. Das stimmt optimistisch und zeigt: Die grüne Branche hat Zukunft. Die 4-Viertel-Gartenlandtour bietet den OÖ Gärtnerinnen und Gärtnern eine große Bühne, ihre Produkte, ihr Können und ihre Innovationen zu präsentieren“, so Landesrätin Michaela Langer-Weninger.
Kür der schönsten Gärten
Die Siegerinnen und Sieger der Gartenwahl 2025 wurden im Zuge der Gartenlandtour gekürt. Aus den Gewinnerinnen und Gewinnern der Viertelwertungen wird noch der schönste Garten des Landes gewählt.
Viertelssieger:
„Garten der Biodiversität“ - Erwin und Marianne Leimlehner, Ansfelden
Publikumsliebling aus dem Traunviertel:
„Große Vielfalt“ – Auguste und Ignaz Reisenberger, Ohlsdorf
weitere Preisträger:
„Adam’s Garten“ – Roswitha Adamsmair, Vorchdorf
„Wohnzimmer im Grünen“ – Maximilian Mühlberger, Eggendorf im Traunkreis
Auch heuer suchen das OÖ Agrarressort und die OÖ Gärtner gemeinsam mit den OÖN die schönsten Gärten Oberösterreichs. Ab Ostern sind die Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher eingeladen, sich zu bewerben – egal ob üppiger Bauerngarten oder bienenfreundlicher Balkon.
Mitmachen – So geht’s:
Fotografieren Sie Ihre Lieblingsplätze im Garten.
Laden Sie die schönsten Bilder auf der Website www.nachrichten.at/gartenwahl hoch.
Motivieren Sie Bekannte zum Mitmachen und Mitabstimmen für die Kategorie „Publikumsliebling“.
Die Gartenwahl läuft bis Anfang September, eine Expertenjury unter der Leitung von Biogärtner Karl Ploberger wählt die Sieger aus. Zusätzlich haben die Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher die Möglichkeit, mit ihrer Stimme den Publikumsliebling zu küren. Wie jedes Jahr kann man online alle hochgeladenen Fotos bewundern – und für den Lieblingsgarten abstimmen. Die schönsten Gärten und der Publikumsliebling werden ausgezeichnet.
4-Viertel-Gartenlandtour: Der Start ins Gartenjahr 2026
Unter dem Motto "Garteln im Rhythmus der Natur"
(Quelle: LandOOE_MargotHaag)
Die Sonne zeigt sich wieder öfter, die Tage werden milder und die Natur erwacht zu neuem Leben. „Wenn Oberösterreich grünt und blüht, steckt die Arbeit unserer OÖ Gärtnerinnen und Gärtner und viel Leidenschaft der vielen Gartenfreunde im Land dahinter. Pünktlich zum Frühlingserwachen tourt die 4-Viertel-Gartenlandtour durch Oberösterreich – begleitet von Biogärtner Karl Ploberger und Landesgärtnermeister Hannes Hofmüller – und lädt alle Garteninteressierten herzlich zum Mitmachen ein. Gemeinsam mit den OÖ Gärtnerinnen und Gärtnern, OÖ Nachrichten und vielen Gartenfreunden in Oberösterreich begrüßen wir den Frühling und läuten das Gartenjahr 2026 ein“, betont Natur im Garten-Schirmherrin und Agar-Landesrätin Michaela Langer-Weninger.
4-Viertel-Gartenlandtour - Programmdetails
Nach dem erfolgreichen Auftakt 2025 geht die 4-Viertel-Gartenlandtour im Frühjahr 2026 in die zweite Runde. Unter dem Motto „Garteln im Rhythmus der Natur“ tourt das Gartenland OÖ erneut durch das Bundesland, um die Freude am Garteln und ökologisches Bewusstsein direkt in die Regionen zu bringen. Bei der Siegerehrung der OÖ. Gartenwahl werden wieder die schönsten Gärten Oberösterreichs vor den Vorhang geholt.
„Garteln geht überall“
Biogärtner und Experte Karl Ploberger vermittelt unter dem Motto „Garteln geht überall“ gemeinsam mit Gartenblogger Florian Hödlmoser fundiertes Wissen zu den Themen:
o Gärtnern auf kleinstem Raum,
o Klimafitte Pflanzenauswahl
o und natürlicher Pflanzenschutz
Ziel ist es alltagstaugliche, langfristige Lösungen für die eigenen Gegebenheiten zu finden – vom kleinen Hausgarten bis zum öffentlichen Raum.
Frische Vitamine aus dem Garten und beschwingte Musik:
Mit Knospen und Co. beschäftigt sich Seminarbäuerin Martina Sallaberger in ihrem Vortrag bei der Gartenlandtour. Sie bringt einen neuen Blickwinkel auf alltägliche Pflanzen – neu interpretiert und überraschend anders.
Auf der Bühne werden Schülerinnen und Schüler der Gartenbauschule Ritzlhof live ihr Können unter Beweis stellen. Für musikalische Unterhaltung und gute Stimmung sorgen auch 2026 „Conny und die Sonntagsfahrer“.
2027 findet in Wels die Landesgartenschau „Stadt der Gärten“ statt. Im Rahmen der Gartenlandtour informieren Vertreterinnen und Vertreter der Landesgartenschau an einem eigenen Stand über Inhalte, Highlights und Schwerpunkte der Veranstaltung.
Unter den Besucherinnen und Besuchern werden Eintrittskarten für die Messe „Blühendes Österreich“, die von 27. bis 29. März 2026 in Wels stattfindet, verlost.
„Gerade in Zeiten von Digitalisierung und künstlicher Intelligenz bleibt die Beschäftigung mit Natur, Blumen und Pflanzen für viele Menschen ein unverzichtbarer, entschleunigender Ausgleich zum Alltag. Das stimmt optimistisch und zeigt: Die grüne Branche hat Zukunft. Darum freut es mich, dass dieses Jahr wieder die Gartenland-Viertelstour mit den OÖ Gärtnerinnen und Gärtnern sowie den OÖN stattfindet. Dieses Format bietet der ‚Grünen Branche‘ eine große Bühne, ihre Produkte, ihr Können und ihre Innovationen zu präsentieren. Es ist die perfekte Gelegenheit, die Vielfalt und Qualität des oberösterreichischen Gartenbaus erlebbar zu machen“, ergänzt LRin Langer-Weninger.
Vier Viertel – vier Termine
2.3.2026 Dietach (Traunviertel)
3.3.2026 Rohrbach-Berg (Mühlviertel)
9.3.2026 Eferding (Hausruckviertel)
10.3.2026 Ried (Innviertel)
Der Beginn ist jeweils um 19:00 Uhr, wobei die Veranstaltungssäle bereits um 18:30 Uhr offen sein werden, um die Infostände und andere Angebote nutzen zu können. Der Eintritt ist wie in den vergangenen Jahren frei. Weitere Informationen: www.gartenland-ooe.at.
Keine Gartenlandtour ohne Biogärtner Karl Ploberger & die OÖ Gärtner
Inzwischen undenkbar ist die Gartenlandtour, ohne die Verstärkung durch Biogärtner und Natur im Garten-Botschafter Karl Ploberger. Er führt auch heuer wieder mit Schwung, Elan und natürlich ganz viel Expertise durch die Abende. Der ungebrochene Trend fürs Garteln ist für Karl Ploberger sonnenklar: „Gerade der heutige Winter hat gezeigt, dass die Herausforderungen beim Wetter nicht bloß mit Hitze und Trockenheit zu tun haben. Der lange Frost hat der Natur gut getan. Niederschlag gab es bisher wieder einmal zu wenig und die langen Minusgrade werden viele Fragen aufkommen lassen. Gemeinsam mit Florian Hödlmoser, der als Gartenblogger tausende Fans hat, werden wir all diese Fragen beantworten.“
Unverzichtbar bei Gartenlandtour, aber auch beim Garteln selbst, sind die OÖ Gärtner. Landesgärtnermeister Hannes Hofmüller freut sich, dass es bald los geht: „Das Gartenjahr steht vor der Tür und es startet auch wieder die 4/4 Tour. Gemeinsam mit den OÖ Nachrichten und dem Land OÖ werden wir, die OÖ Gärtner, die schönsten Gärten im Land auszeichnen. Mit OÖ Gärtner Gutscheinen überraschen wir die Gewinner. Auch unser Nachwuchs aus der Gartenbauschule Ritzlhof wird sich auf der Bühne präsentieren. Der Valentinstag steht vor der Tür und unsere Gärtnereibetriebe sind mit blühenden, farbenfrohen Frühlingsgrüssen für eure Liebsten gerüstet. Auch die Bühnendeko wird in bunten Frühlingsblühern erstrahlen. Bei unserem Landesgartenbautag letzte Woche konnten wir gemeinsam mit 150 Gästen das Jubiläum 25 Jahre OÖ Gärtnererde feiern. Eine Erfolgsgeschichte und einzigartig in Österreich. Ebenfalls wurden dort die Pflanzen des Jahres 2026 das erste mal präsentiert. Blume, Gemüse und Bienenpflanze des Jahres wird auch bei der 4/4 Tour vorgestellt. Sein sie gespannt und ich freue mich auf regen Besuch bei den Veranstaltungen in unseren 4 Vierteln.“
Auch die Bäuerinnen sind im Internationalen Jahr der Bäuerin wieder voll mit dabei: „Der Garten wird aus verschiedenen Blickwinkel betrachtet, dass macht es schwierig einen Garten als schön oder perfekt zu benennen. Den ein bisschen Natur im Garten darf auch sein“, betont Landesbäuerin Johanna Haider.
9 Jahre „Natur im Garten“ OÖ
Immer mehr Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher legen in ihrem Garten Wert auf Artenvielfalt und umweltfreundliche Bewirtschaftung.
Das stellt auch die hohe Nachfrage am OÖ. Gartentelefon unter Beweis: Mehr als 2.800 Landsleute haben 2025 das Oö. Gartentelefon mit ihren Fragen rund ums ökologische Garteln kontaktiert.
Die Gartenland-Tour läuft Hand in Hand mit der Initiative „Natur im Garten OÖ“. Während Karl Plobergern und Florian Hödlmoser bei der Tour das nötige Know-how liefern, macht die Initiative „Natur im Garten OÖ“ das ganze Jahr über ökologische Qualität durch die bekannte Plakette sichtbar. Gärten, die ohne chemisch-synthetische Pestizide und Dünger bewirtschaftet werden, können sich zertifizieren lassen. Bisher wurden in Oberösterreich bereits rund 1.400 Privatgärten sowie zahlreiche Gemeinden, Schulen und Krankenhäuser ausgezeichnet.
Infobox: Die „Natur im Garten“-Erfolgsbilanz
Die Bewegung „Natur im Garten OÖ“ wächst: Allein 2025 kamen 220 neue Privatgärten hinzu. Insgesamt tragen in Oberösterreich bereits über 1.400 Gärten, 35 Gemeinden und 50 Schulen die Auszeichnung für naturnahes Gärtnern.
Regionalität als Klimaschutz – mit den OÖ. Gärtnern
„Ein bewusster Einkauf in der Region ist ein aktiver Beitrag zum Umweltschutz. Durch den Bezug von Pflanzen und Erzeugnissen aus heimischen Gärtnereien und Fachbetrieben werden Transportwege kurzgehalten und CO₂-Emissionen gesenkt. Damit stärkt die Gartenlandtour nicht nur die ökologische Verantwortung, sondern fördert auch die nachhaltige Kreislaufwirtschaft in Oberösterreich“, betont Langer-Weninger.
Das Gartenland OÖ mit seiner Initiative „Natur im Garten OÖ“ unterstützt dabei tatkräftig mit
Tipps, Kursen und dem Gartenland-Telefon. Warum das erklärt Schirmherrin Michaela Langer-Weninger: „Gemeinsam können wir einen großen Beitrag zur Artenvielfalt leisten. Allein die beliebten, aber für Bienen, Schmetterlinge, Vögel und Co. weitgehend wertlosen KoniferenHecken erstrecken sich in Österreich über 5000 Kilometer – das entspricht der Strecke von Wien nach Kairo. Hier liegt enormes Biodiversitätspotenzial, ebenso wie beim klassischen englischen Rasen: Würden wir Hecken naturnaher gestalten und nur zehn bis 20 Prozent der Rasenflächen umwandeln, hätte das einen beachtlichen Effekt auf die Artenvielfalt. Mit der Initiative ‚Natur im Garten‘ wollen wir diese Aufgabe angehen – und stellen dafür einen engagierten Partner bereit.“ Informieren können sich die Oberösterreicherinnen und Oberösterreich dazu unter anderem bei der 4-Viertel-Gartenlandtour.
Schwerpunkte 2026:
Gartenpädagogik.
Den Schwerpunkt Gartenpädagogik setzt Natur im Garten auch im Jahr 2026 fort.
In Kooperation mit der Gartenbauschule Ritzlhof ist am Gelände der ehemaligen Landesgartenschau in Ansfelden im Jahr 2022 ein „Grünes Klassenzimmer“ entstanden. Diese Fläche wird über das Schuljahr für kostenlose Workshops für Pädagoginnen und Pädagogen genutzt. 2026 wird außerdem mit kostenlosen Workshops für Schulklassen gestartet werden.
Natur im Garten OÖ bei der Messe Blühendes Österreich in Wels persönlich treffen – von 27. bis 29. März präsentiert sich Natur im Garten OÖ mit Tipps und Infomaterialien bei der Messe ‚Blühendes Österreich‘ in Wels.
Das Gartentelefon für alle Gartenfragen:
Das Fachteam des „OÖ. Gartentelefon“ beantwortet zum Ortstarif alle Fragen rund um nützlingsfreundliche Gärten und nimmt auch Anmeldungen zur „Natur im Garten“-Plakette entgegen. Unter der Telefonnummer 0732/ 7720 1 7720 oder per Mail an ooe@gartentelefon.at.
Die Pflanzen des Jahres 2026
Tradition haben inzwischen auch die „Pflanzen des Jahres“ der OÖ Gärtner. Nachfolgend werden die gekürten Pflanzen in der Kategorie Bienenpflanze, Blume und Gemüse vorgestellt.
Bienenpflanze 2026: Bienen-Prachtkerze „Wilde Hilde“
Schwebende Blüten, Leichtigkeit und Bienenbuffet
Im Vorjahr „Brummhilde“, heuer die „Wilde Hilde“ – die
Bienenpflanze des Jahres 2026 ist wild, frech und wunderbar!
Sie entpuppt sich als absoluter Tausendsassa: ein Eldorado für Insekten, eine filigrane Schönheit, und die Pflanze hält dabei auch noch Trockenzeiten stand. Mit ihrer langen Blühdauer hat sich die „Wilde Hilde“ ihre Auszeichnung mehr als verdient.
Tanzendes Blütenspiel
Gut gestaltet ist ein Blütenstaudenbeet, wenn es wie ein
Blumenstrauß anmutet: Zartes neben Dominantem. Die Harfen werden neben den Pauken platziert, damit das Orchester gut zusammenspielt. Unsere „Wilde Hilde“ ist eine Harfe und ergänzt charmant Rosen, Indianernesseln und Eisenkraut. Ihre reinweißen Blüten passen perfekt zu Pflanzen in Rot- und Pinktönen, schweben wie Schmetterlinge auf langen Rispen und heben sich von den sehr schmalen, lanzettlichen Blättern ab.
So zart und doch robust
Filigran heißt jedoch nicht heikel! Die Bienenpflanze des Jahres 2026 hält viel mehr aus, als man ihr auf den ersten Blick zutrauen würde. Sie kommt mit Trockenheit, Hitze und kargen Böden bestens zurecht. Das bedeutet aber gleichzeitig, dass sie keinesfalls Staunässe verträgt und der Boden oder die Topferde, einen guten Wasserabzug gewährleisten muss. Im Winter erhält sie einen Schutz vor Nässe und sehr niedrigen Temperaturen in Form von Reisig oder Laub. Ein Rückschnitt der alten Triebe erfolgt im Frühjahr.
Malerisch in Topf und Strauß
Ihre Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig. Neben Kombinationen im Blumenbeet macht die „Wilde Hilde“ in Kübeln und Kästen eine gute Figur. Malerisch hängen dann ihre Rispen über den Rand und schaukeln im Wind. Dieser Effekt lässt sich auch noch anders nutzen. Die
Bienen-Prachtkerze eignet sich gut als Schnittblume und ist die perfekte Wahl, um bunte
Sommersträuße optisch aufzulockern.
Blume 2026: Schmuckdahlie „Fesche Frieda“
Kleine Körbchen in Hülle und Fülle
Sie ist eine echte Neuheit und das bestätigen Dahlienkenner allerorts. Die „Fesche Frieda“ präsentiert sich mit einem außergewöhnlichem Blütenaufbau – Prädikat: entzückend! Kein Wunder also, dass die „fesche“ Blume im Jahr 2026 prämiert wurde.
Da schau her!
Die „Fesche Frieda“ beweist einmal mehr, was Züchtung leisten kann. Erst auf den zweiten Blick wird klar, dass es sich um eine Dahlie handelt. Die Blätter jedoch sprechen eine klare Sprache und auch sonst ist vieles an ihr typisch für diese Art. Die „Fesche Frieda“ wächst im Beet genauso gut wie in Kübeln und Töpfen. Sie entwickelt einen sehr kompakten, buschigen Wuchs und bleibt dabei im Topf mit ca.
30 cm deutlich kleiner als ausgepflanzt, wo sie im Garten bis zu 1 Meter hoch werden kann.
So wird geblüht
Unsere Blume des Jahres gehört zu den Korbblütlern und blüht daher ab April in körbchenartigen Blütenständen. Jedes einzelne scheinbare Blütenblatt ist eine Zungen- oder Röhrenblüte. Die „Fesche Frieda“ zeigt sich dabei besonders auffällig gefüllt: kräftiges Pink in der Mitte, zartes Rosa außen. Für kleine, kompakte Blumensträuße eignet sie sich als haltbare Schnittblume.
Damit sich die Pflanze gut entwickelt, braucht es den entsprechenden Boden: Verwenden Sie nur hochwertige Gärtnererde mit ausreichend Nährstoffen (Langzeitdünger), düngen Sie einmal in der Woche mit Flüssigdünger nach und gießen Sie die Schmuckdahlie immer ausreichend, denn sie ist eine kleine Säuferin.
Schutz vor Schnecken und im Winter
Die gute Nachricht: Wächst die „Fesche Frieda“ im Topf, so können ihr die Schnecken kaum etwas anhaben. In den Beeten aber sollte man bedenken, dass sie ein Leckerbissen sein könnte. Die Dahlie liebt ein sonniges, aber windgeschütztes Plätzchen und überwintert ab
November trocken, dunkel und frostfrei.
Gemüse 2026: Naschpaprika „Siaßa Spitzbua“
Der kleine Snack für zwischendurch!
So süß und doch leicht scharf? Wer so etwas mag, wird das Gemüse des Jahres 2026 lieben. Und das tut die Jury auch, denn die Prämierung fiel mehr als eindeutig aus. Dieser winzige Naschpaprika ist ein echter Hingucker und ein wunderbares Snack-Gemüse obendrein!
Süß oder scharf? Was jetzt?
Der „Siaße Spitzbua“ bringt unzählige knallrote, tropfenförmige Früchte hervor. Unser Gemüse des Jahres lässt sich vom
Geschmack eher als fruchtig-aromatisch, denn als scharf bezeichnen und bietet so eine interessante Mischung aus feiner Süße und milder Schärfe. Hinzu kommt die Form der Früchte, die eingelegt wie kleine Schmuckstücke aussehen. Sie sind auch als frischer Snack und in der Küche köstlich.
Sonnenanbeter gut versorgt
Die Pflanzen lieben einen sonnigen, warmen Platz und dürfen erst nach den Eisheiligen
Mitte Mai ins Freie. Sie entwickeln sich besonders gut in Kübeln auf Balkon und Terrasse.
Wind macht den „Buben“ gar nichts aus, wenn man ihnen Stäbe zur Stabilisierung der Stängel bietet. Damit sie gut wachsen und viele Früchte bilden, brauchen die Pflanzen nährstoffreiche Bio-Gärtnererde, ausreichend Wasser und regelmäßige Düngergaben.
Gesnackt wird ab August
Die Ernte erstreckt sich von August bis in den Oktober. Die Früchte vom „Siaßen Spitzbua“ reifen von Grün-Gelb nach Rot ab, die Pflanzen bleiben dabei die ganze Saison über schön kompakt. Wer möchte, kann unser Gemüse des Jahres im Haus überwintern und im nächsten Jahr gut versorgt wieder zur
Hochform bringen. Wer gerne gärtnert, dem stehen auch die
Samen reifer Früchte für die Anzucht zur Verfügung, denn diese Sorte ist samenfest. Das bedeutet, dass aus den Samen wieder exakt die gleichen „Spitzbuben“ entstehen.
