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Verschiedene Gartengeräte auf einem Tisch

Gartentipp Monat Dezember 2025

Dezember 2025

Mistelzweig

(Quelle: AdobeStock_PascalPaoli)

Vielfältige Blütenkugeln im Staudenbeet

Der Lauch bietet eine vielfältige Auswahl an unterschiedlichen Arten. Neben den bekannten Gemüsearten, wie Küchenzwiebel und Knoblauch, gibt es auch unzählige Zierlauch-Arten. Der Zierlauch bildet kleine, sternförmige Blütenstände, die kugelig oder leicht schirmartig angeordnet sind. An den Standort werden wenig Ansprüche gestellt. Die meisten Arten bevorzugen einen sonnigen Platz, aber auch im Halbschatten gedeihen die Zwiebelpflanzen. Der Boden sollte gut durchlässig sein, damit es zu keiner Staunässe kommen kann, aber darüber hinaus ist der Zierlauch unkompliziert. Die ideale Pflanzzeit der Zwiebeln ist von September bis November. Besonders höhere Arten können im Beet zwischen den Pflanzen oder im hinteren Bereich platziert werden, dadurch wirkt es, als würden die Blütenkugeln über den Stauden schweben. Wie bei allen Zwiebelpflanzen ist zu beachten, dass die Blätter des Zierlauches nicht vorzeitig entfernt werden, sondern erst wenn diese vollständig vergilbt und braun geworden sind. Durch die Pflanzung im Hintergrund oder zwischen den Stauden werden die unschönen Blätter jedoch gut verdeckt und können in Ruhe einziehen. Der Zierlauch ist auch für viele Tiere eine wertvolle Futterpflanze und zieht Hummeln, Wildbienen, Honigbienen oder Schmetterlinge an.

 

Trauermücken

In Schwärmen umschwirren die kleinen schwarzen Mücken die Zimmerpflanzen. Diese sind zwar sehr lästig aber nur deren Larven im Boden schädigen durch ihre Fraßtätigkeit die feinen Wurzeln, die Pflanzen kümmern. Meist werden sie mit gekaufter Erde eingeschleppt und wenn sie erst einmal Fuß gefasst haben, sind sie sehr hartnäckig. Unermüdlich sind die Insekten auf der Suche nach geeigneten Eiablagemöglichkeiten. Nur feuchtes Substrat wird für die Eiablage aufgesucht. Lassen Sie die Erde austrocknen, soweit es für die Pflanzen möglich ist. Gießen Sie daher erst, wenn diese schon abgetrocknet ist oder nur mehr über einen Untersetzer. Bedeckt man die Erde oberflächlich mit einer dicken Sandschicht, behindert das ebenfalls die Eiablage. Gelbtafeln, an denen die fliegenden Lästlinge kleben bleiben, sowie regelmäßiges schütteln der Töpfe, um die auffliegenden Trauermücken mit dem Staubsauger einzusaugen, schafft ebenfalls Abhilfe. Die Tierchen endgültig loszuwerden kann einige Wochen dauern, denn die Larven in der Erde schlüpfen zeitverzögert. Nematoden sowie biologische Pflanzenschutzmittel mit dem Wirkstoff Azadirachthin („Neem“-Präparate) wirken gegen die Larven im Boden.

 

Misteln

Die beliebte Weihnachtsdekoration ist im unbelaubtem Zustand der Bäume gut sichtbar. Die Halbschmarotzer können zwar eigenständig Photosynthese betreiben, zapfen aber dennoch die Leitungsbahnen der Bäume an und entnehmen ihnen Nährstoffe und Wasser. Ein gesunder Obstbaum wird mit wenigen Misteln (3-5) kein Problem haben. Bei einem stärkeren Befall bzw. sehr großen Mistelkugeln kommt es zu einer Schwächung. Auch die Traglast von mehreren großen Misteln darf nicht unterschätzt werden. Im Zuge des Obstbaumschnittes im Spätwinter können sie gut entfernt werden. Ein rindenglattes Abschneiden der Misteln muss alle 3 Jahre wiederholt werden, da die Misteln wieder austreiben. Komplett entfernen lassen sich Misteln nur durch Abschneiden des Astes (bis ins nicht befallene Holz). Achten Sie auf einen fachgerechten Schnitt. Die Beeren der älteren weiblichen Mistelpflanzen sind bei Vögeln sehr beliebt, man muss nicht radikal alle Misteln entfernen! Aber ein Baum voller Misteln ist definitiv geschwächt.

 

Dahlien richtig einwintern

Mit den ersten frostigen Nächten im Herbst, sollten die Knollen der Dahlien aus dem Beet geholt und geschützt gelagert werden. Dahlien sind nicht frosthart, deshalb müssen diese jährlich im Frühjahr eingegraben und im Herbst ausgegraben werden. Nur in sehr milden Regionen ist es teilweise schon möglich, dass die Knollen auch im Winter im Garten belassen werden können. Ab etwa Oktober, sobald das Laub zu welken beginnt, kann mit dem Ausgraben begonnen werden. Dabei sollte die Erde möglichst trocken sein, damit sich diese leichter von der Knolle löst. Die Stängel werden etwa handbreit über den Speicherorganen abgeschnitten. Nun wäre ein guter Zeitpunkt, ein Etikett an der Pflanze anzubringen, damit im nächsten Jahr die Sorte oder zu mindestens die Blütenfarbe noch bekannt ist. Die ausgegrabenen Knollen können nun noch ein paar Tage an einem frostfreien Ort abtrocknen und anschließend auf beschädigte oder faulige Stellen untersucht werden. Gelagert werden nur gesunde und unverletzte Dahlienknollen in einem dunklen, trockenen Raum mit einer Temperatur von etwa fünf Grad. Höhere Temperaturen würden einen vorzeitigen Austrieb fördern. Die Knollen sollten mit einem Sand-Erden-Gemisch bedeckt werden, um nicht auszutrocknen.

 

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